Aktuelles

Aktuelles aus dem Gesundheitswesen

FSME - jetzt impfen!

Die FSME ist eine virale Krankheit, die durch den Stich einer infektiösen Zecke übertragen wird. Die Impfung wird Menschen ab 6 Jahren, die sich in Endemiegebieten aufhalten, empfohlen. Das Tragen abschliessender Kleider und Anwenden von Repellentien (Zeckensprays) ist auch empfohlen.
Die Frühsommer-Meningoenzephalitits FSME oder Zeckenenzephalitis (Enzephalitis = Gehirnentzündung) ist eine Infektionskrankheit, die durch das FSME-Virus hervorgerufen wird. Die Übertragung erfolgt durch einen Stich einer befallenen Zecke (Holzbock). die Krankheit ist in ganz Europa, auch in der Schweiz, im Vormarsch. Betroffen sind in der Schweiz alle Kantone des Mittellandes.

Zu Beginn der Krankheit können grippeartige Symptome auftreten, bei einem Grossteil der Patienten treten jedoch keine Krankheitszeichen auf. Bei 5 bis 15 % der Erkrankten kommt es nach einem beschwerdefreien Zeitraum zum Befall des zentralen Nervensystems mit Symptomen wie Kopfschmerzen, Lichtscheu, Schwindel, Konzentrations- und Gehstörungen. Diese können Wochen bis Monate andauern. Bei einem Teil der Patienten können Lähmungen der Arme, Beine oder Gesichtsnerven auftreten und zu bleibenden Behinderungen führen. In zirka 1 % der Fälle mit neurologischen Symptomen führt die Krankheit zum Tod. Eine ursächliche Behandlung der FSME ist nicht möglich, es können lediglich Symptome behandelt werden. Zur Vorbeugung gegen FSME steht eine sichere und gut wirksame Impfung zur Verfügung. Diese ist für alle Personen empfohlen (im Allgemeinen ab dem Alter von sechs Jahren), welche in Gegenden mit Naturherden (Endemiegebieten, siehe Register “Links”) wohnen oder sich zeitweise dort aufhalten. Ergänzend sind die allgemeinen Schutzmassnahmen gegen Zecken zu beachten: gut abschliessende Kleidung und das Meiden von Unterholz. Hilfreich sind ausserdem Schutzmittel für die Haut und Insektizide für die Kleider. (Quelle: Bundesamt für Gesundheit BAG)